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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Begegnungen mit Stefan Heym

Begegnungen mit Stefan Heym, Barbe Maria und Dietmar Linke berichten

Der Schriftsteller Stefan Heym (1913-2001) ist Mittelpunkt beim Gespräch am Kamin des Hoyerswerdaer Kunstvereins, am Mittwoch, dem 27. Juni 2012, um 19 Uhr im Schloss Hoyerswerda. Die Schriftstellerin Barbe Maria Linke und ihr Mann DietmarDietmar Linke Linke, die dem Schriftsteller Ende der siebziger Jahre begegneten und seine Bücher in Veranstaltungen bekannt machten, werden davon und von seinem Anliegen berichten.
Die Begegnungen mit Stefan Heym, einem zeitlebens kritischen Geist, der meistgelesene DDR-Schriftsteller in der alten Bundesrepublik, sind Zeitgeschichte. Seine Lebenshaltung lautete: „..ich glaube, dass auch die Gedanken, die man im Kopf und im Herzen trägt, das dies im Leben wichtig ist. Wenn man das verrät, dann ist man wirklich kein guter, anständiger Mensch." Stefan Heym starb 2001 bei einem Besuch in Jerusalem. Literatur- und Geschichtsfreunde sind zu dem Gespräch herzlich willkommen.

 

Mittwoch, 27. Juni 2012
um 19 Uhr
Schloss Hoyerswerda

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