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Maximilian Schochow

Zwischen Erziehung, Heilung und Zwang
Geschlossene Venerologische Einrichtungen in der SBZ/DDR
Studienreihe der Landesbeauftragten, hg. von der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Sonderband

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam es in der Sowjetischen Besatzungszone zu einer Reihe von Neuregelungen im Umgang mit krankheitsverdächtigen und geschlechtskranken Personen, die bis weit in die DDR wirkten. Die Selbstbestimmung betroffener Personen wurde eingeschränkt, die Rechte der Gesundheitsbehörden erweitert, und mit dem Fürsorgeheim für Geschlechtskranke wurde ein vollkommen neuer Typ einer totalen Institution in Deutschland eingeführt. Angelehnt an das sowjetische Modell der Prophylaktorien sollten zwangseingewiesene Personen in den Fürsorgeheimen isoliert, therapiert und durch Arbeit erzogen werden.

Die Umsetzung dieser Neuregelungen in der Praxis wird an den Beispielen des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Schloss Osterstein in Zwickau, des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Leipzig-Thonberg und der geschlossenen Venerologischen Station Leipzig-Thonberg gezeigt.

Geierswalde

Geierswalde

Almut Philipp

Alexandria ist weit

So mancher kleine Ort kommt in der Lausitz groß raus. Namensgebend für den etwa 620 Hektar großen Geierswalder See ist der kleine Ort Geierswalde. Westlich erstreckte sich 17 lange Jahre der Tagebau Koschen. Seit die Schwarze Elster das Restloch gefüllt hat, liegt Geierswalde beinahe an einem Meer. Reisende könnten das vermuten, denn hier steht ein Leuchtturm! Kein aus wirtschaftlichen oder klimatischen Gegebenheiten umgesetzter Turm. Den rot-weißen „LeuchtTurm“ am Geierswalder See gibt es seit 2014, er ist Gaststätte und Hotelanlage zugleich. Alles ist maritim eingerichtet. Sogar ein Sportboothafen ist gleich nebenan, eine hoteleigene Steganlage wird noch entstehen. Das blaue Wasser des maximal 34 Meter tiefen Sees lässt hier vom Meer träumen.

Nebenan gibt es die schwimmenden Häuser, ein, zugegeben eher luxuriöses, Ferienresort mit Ferienwohnungen und Ferienhäusern im See. Auch wer hier nicht übernachten kann, staunt über die unkonventionellen Lösungen für die touristische Zukunft nach der Braunkohle. Durch einen Kanal können Wassersportler, auch motorisierte, bis zum Senftenberger See fahren. Hinzu kommen außerdem der Sornoer Kanal, der zum Sedlitzer See führt, und der Barbara-­Kanal, der eine Verbindung zum Partwitzer See herstellt. Ein 2,7 Kilometer langer Strand, Campingplatz und Wasserskianlage sind in der Saison gut besucht. Das alles kann vom Leuchtturm aus betrachtet werden, einesteils zu den sächsischen und andererseits den brandenburgischen Ufern des Sees.

Empfehlung

Der LeuchtTurm-Gastro GmbH

Zum Leuchtturm 1

02979 Elsterheide

Tel.: 035722 / 95000

https://www.leuchtturm-lausitz.de/


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Textquelle:

Philipp, Almut: Die Lausitz - die 99 besonderen Seiten der Region: Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Bildquelle:

Almut Philipp.

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