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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Hoywoy

Hoywoy

Tina Romstedt

Hoywoy, dir sind wir treu,
du blasse Blume auf Sand.
heiß, laut, staubig und verbaut,
die schönste Stadt hier im Land

... klang es 1988 von Gundermanns erster Platte „Männer Frauen und Maschinen". Eine Hymne an eine Stadt mitten im Lausitzer Braunkohlegebiet, die mit viel Beton hochgezogen sicher kein touristisches Idyll war, doch tausenden Menschen einen Arbeits- und Wohnplatz bot und Ihnen so eine Lebensgrundlage, eine Heimat gab.

Deine grauen Häuser werden nicht bunt,
wir reiben uns an dir nur die Pinsel wund.
Deshalb gucken wir nicht mehr auf die Wände,
sondern 'n Leuten auf Gesichter und Hände...

Es war sicher nicht einfach für den 12-jährigen Jungen, als er den Wohnsitz und die Freunde in Weimar verließ und mit seiner Familie in die Plattenbauwelt von Hoyerswerda zog. Doch auch ihm ist sie zur Heimat geworden. Und auch wenn er später die Plattensiedlung gegen ein schmales Reihenhaus im nahegelegenen Spreetal tauschte, so blieb er der Gegend doch bis zu seinem frühen Tode 1998 treu.

 

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Bildquelle: Deutsches Bundesarchiv (German Federal Archive), Bild 183-1984-0910-004, Urheber: Weisflog, Rainer

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