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Heinz Schmerschneider

Hysterie
Roman

Camilo Gonzalez ist Laborleiter eines virologischen Institutes in Mexico City. Als er seinem Freund Carlos Moreno, Redakteur eines Boulevardblattes, von einem aktuellen Laborbefund berichtet, wittert dieser eine Sensation und bringt die Meldung über die Auffindung eines neuartigen Schweinegrippen-Virus auf die Titelseite – ohne das Wissen der Institutsleitung und der zuständigen Ministerien. Schon bald nehmen die Ereignisse ihren kaum noch steuerbaren Verlauf.

Gonzales wird schließlich als Experte von der WHO nach Genf berufen. Nach einiger Zeit holt er seine heimlich geliebte Mitarbeiterin Andrea García nach. Kann er seine deutlich jüngere Kollegin für sich gewinnen? Und wird es gelingen, die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen?
Schmerschneider gelingt mit seinem neuen Roman die fesselnde Chronik einer künstlich erzeugten Hysterie.

Hoyerswerda: Altstadt gegen Neubau

Hoyerswerda: Altstadt gegen Neubau

Almut Philipp

Gegensätze ziehen sich an

In der Kleinstadt Hoyerswerda südlich des Lausitzer Seenlandes treffen mittelalterliche Altstadt und die Chronik des Plattenbaus mit prägenden Zeugnissen aufeinander. An zwei Seiten des altstädtischen Marktplatzes kann man neben alten Bürgerhäusern das Rathaus bewundern. Der dreigeschossige Renaissancebau wurde ursprünglich 1449 errichtet und nach Bränden 1680 wieder aufgebaut, 1930 bekam er sein heutiges Aussehen. Unweit steht das Schloss. Wie meist in der wasserreichen Lausitz war es zunächst ein Wasserschloss, im 13. Jahrhundert auf einer Insel in der Schwarzen Elster gebaut. Reichsfürstin Ursula Katharina von Teschen ließ das Schloss im Barockstil umbauen. Heute ist es ein Museum. Zu jener Zeit entstand auch die Lange Straße, eine schmale Gasse eingeschossiger Handwerkerhäuser in geschlossener Bebauung. Die kursächsische Postmeilensäule wurde 1730 auf dem Marktplatz aufgestellt. Am Markt steht auch das Gründungshaus der Domowina, des Bundes Lausitzer Sorben e. V., der hier 1912 gegründet wurde. Zum neuen Stadtbild zählt der Sorbenbrunnen, ihn entwarf der Bildhauer Jürgen von Woyski. Ansonsten ist der quadratische Markt modern bebaut. Das ist das Hoyerswerda der Schriftstellerin Brigitte Reimann, die hier von 1960 bis 1968 lebte und wo 1955 das Braunkohleveredlungskombinat Schwarze Pumpe entstand. Für die Neubaukomplexe wurde in Hoyerswerda erstmals die industrielle Großplattenbauweise angewendet und bis heute kann man die Phasen des Plattenbaus an den modernisierten Wohngebäuden studieren.

Touristinformation Hoyerswerda

Braugasse 1

02977 Hoyerswerda

Tel: 03571 / 2096170

https://www.lausitzerseenland.de/de/service/touristinformationen/artikel-touristinformation_hoyerswerda.html


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Textquelle:

Philipp, Almut: Die Lausitz - die 99 besonderen Seiten der Region: Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Bildquelle:

Almut Philipp.

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