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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Kulturfabrik Hoyerswerda e.V.

Kulturfabrik Hoyerswerda e.V.

Ellen Schelbert

Kulturfabrik Hoyerswerda e.V.

Die Gründungsmitglieder des „Kulturfabrik Hoyerswerda e.V." kommen aus der alternativen DDR-Jugendkulturarbeit. Auf der Suche nach Erweiterungsmöglichkeiten gründete sich 1994 der Verein mit dem Ziel, ein „Soziokulturelles Zentrum" für Hoyerswerda zu errichten.
Heute unterstützen den Verein 25 aktive und 53 Fördermitglieder aus allen sozialen Schichten und Berufsgruppen im Alter von 18 bis 76 Jahre.
Organisiert ist der Verein in der üblichen Struktur: Mitgliederversammlung, Vorstand, Geschäftsführer, die alle auf ehrenamtlicher Basis tätig sind.
Durch die Kulturraumförderung Sachsens und die Unterstützung der Stadt beschäftigt der Verein heute vier Festangestellte, einen Zivildienstleistenden, einen FSJ-ler sowie Praktikanten.

Seit 1996 betreut der Kulturfabrik e.V. die inhaltliche Arbeit des Soziokulturellen Zentrums, seit 2011 hat er darüber die freie Trägerschaft übernommen.

Tanzprojekt
Tanzprojekt

Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören:

  • Veranstaltungen und Projekte, 
  • kulturelle Kinder- und Jugendbildung,
  • Kurse, Workshops, Arbeitsgemeinschaften, 
  • Film- und Medienarbeit.

So erreichte das Zentrum jährlich mit etwa 500 Projekten und Angeboten ca. 35.000 Besucher.

Der Kulturfabrik e.V. ist zum verlässlichen Partner für die verschiedensten Initiativen und Einrichtungen geworden und hat längst im kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt seinen Platz gefunden.  Das Soziokulturelle Zentrum wird jährlich von über 40 Vereinen und Institutionen genutzt.

Das Zentrum hat sich mit ungewöhnlichen Projekten wie „Die Einheit beginnt zu zweit", dem deutschlandweiten Liedermachertreffen, dem KunstMarkt, dem Projekt „Eine Stadt tanzt" oder auch dem Jahresprojekt „Verwunschene Orte" (mit Bausteinen wie Die Malplatte, Braugassen-Theater, Picknickwiese) einen überregional guten Ruf erarbeitet. Neue Projekte wie "Nachdenken über H.", KunstLandStrich oder das Modellprojekt „Auf dem Weg zur Kulturschule" führen die erfolgreiche Arbeit fort.

Für die Arbeit erhielt das Zentrum zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2008 den Preis für bürgerschaftliches Engagement der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, den Sonderpreis im Heimatwettbewerb der sächsischen Staatsministerin für Soziales und 2009 den Generationspreis des Freistaates Sachsen oder den Preis „Verein des Jahres" 2010 des Ostdeutschen Sparkassenverbundes.

Bilder und Text: Kulturfabrik Hoyerswerda e.V.

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