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André Barz
Kennst du E.T.A. Hoffmann?

"Erlaubst du, geneigter Leser, ein Wort? Hättest du nicht Lust auf einen Tee oder eine heiße Schokolade? Vielleicht magst du aber auch lieber einen Punsch, so wie ich?"

Dieses Buch, versehen mit allerlei Bildern und Zeichnungen, macht es leicht E.T.A. Hoffmann kennenzulernen. Das Beste daran ist, der "erste Fantasy-Dichter" erzählt ganz persönlich sein Leben, davon, wie er eigentlich Musiker werden wollte und dann doch Schriftsteller geworden ist, obwohl ihn das nie interessiert hat, und von seinen Erfahrungen mit der Liebe. Nebenbei gibt er einige seiner Märchen und Erzählungen zum besten.

Der Froschradweg

Der Froschradweg

Alexander Walther

Der Froschradweg

mit dem Rad durch die Lausitz

Foto: Maximilian Dörrbecker
Foto: Maximilian Dörrbecker

Noch bis weit in die 1990er Jahre hinein war die nördliche Lausitz von den Auswirkungen des Braunkohleabbaus in negativer Hinsicht geprägt. Die Natur litt teilweise erheblich unter den Folgen der Montanindustrie und mangelnder Umweltschutzmaßnahmen in DDR-Zeiten. Doch allmählich begann sich die Region zu erholen und verschiedene Umwelt- und Naturschutzprojekte begannen erste Früchte zu ernten. Schon in wenigen Jahren werden die Maßnahmen soweit fortgeschritten sein, dass zum Beispiel die Lausitzer Seenlandschaft, wo Tagebauten durch Flutung zu Gewässern umgewandelt werden, die größte künstliche Seenlandschaft in Europa darstellen wird.

Wälder, Wiesen, Teichlandschaften - der Froschradweg bietet auf einer Länge von rund 270 Kilometern eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und Naturerlebnissen. Mit dem Fahrrad kann man sich auf eine Reise durch eine erholsame und natürliche Umgebung machen und lernt die Lausitz mit seiner Vielzahl an kleinen Städten und Dörfern kennen. Rund ein Fünftel der nördlichen Oberlausitz, die man bei dieser Radwanderung durchfährt, ist Biosphärenreservat, also besonders geschützte und gedeihende Naturlandschaft. Durch Landschaften romantischen Charakters und malerische Ortschaften führt der Radweg die Reisenden entlang zahlreicher Seen und Teiche, die insbesondere in wärmeren Monaten zum Sonnenbaden und Abkühlen einladen. Mit zahlreichen Hotels, Herbergen und Campingplätzen finden sich nahezu an jedem Wegepunkt Übernachtungsmöglichkeiten, in der Vielzahl an Restaurants kann man sich außerdem mit Spezialitäten der Lausitzer Region verköstigen lassen.

Der Radweg führt durch leicht hügelige Landschaft. Die Radwege sind mehrheitlich in guter Qualität und ermöglichen ein angenehmes Fahren. Durchfährt man Ortschaften, so werden üblicherweise die jeweiligen Straßen genutzt. Während des Rundkurses passiert man unter anderem die Städte Bad Muskau, Hoyerswerda, Bernsdorf und Niesky, kann das einzige sächsische Weltkulturerbe, den Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau bewundern, die Atmosphäre des Biosphärenreservats um Halbernau genießen und die Lausitzer Seenlandschaft zur Erholung nutzen. Natürlich kann die Rundreise an einem beliebigen Punkt der Route starten, längere Pausen einlegen und sich die Rundfahrt zeitlich so gestalten, wie man es vermag. Verschiedene Veranstalter der Region bieten Touren mit Übernachtungen an, aber natürlich kann man sich auch ganz individuell auf diese Rundreise begeben.

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Der Froschradweg bietet auf einem ca. 260 km langen Rundkurs die Möglichkeit, die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, mit Sachsens einzigem UNESCO-Biosphärenreservat, und das entstehende Lausitzer Seenland, Europas größte von Menschenhand geschaffene Seenlandschaft, kennenzulernen. Ausgedehnte Wälder und unzählige Teiche und Seen prägen den Landschaft im Norden der Oberlausitz. Etwa ein Fünftel des Areals der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft wurde als UNESCO-Biosphärenreservat unter besonderen Schutz gestellt, um den Lebensraum der hier vorkommenden seltenen Tier- und Pflanzenarten zu bewahren. Mit dem angrenzenden Lausitzer Seenland entsteht zudem eine einzigartige Seenlandschaft mit 23 Seen und einer Wasserfläche von ca. 15.000 ha, von denen künftig 10 Seen mit einer Wasserfläche von ca. 7.500 ha schiffbar miteinander verbunden sein werden. Eine Besonderheit dieses Gebietes ist die deutsch-sorbische Zweisprachigkeit, denn hier ist die Heimat der Sorben, eine von vier Minderheiten in Deutschland. Bis heute haben sie ihre eigenständige Sprache und Kultur bewahrt. Zweisprachige Orts- und Straßenschilder sind ein erster Hinweis, Sorbische Literatur, Musik und Bräuche - wie das alljährlich Osterreiten - gehören zum Alltag. Eine Tour auf dem Froschradweg bietet noch mehr: romantische Gartenkultur mit dem Muskauer Park, Sachsens einzigem UNESCO-Weltkulturerbe, und dem Kromlauer Park, der größten und schönsten Rhododendren-Freilandanlage in Deutschland, alte Schlösser in Hoyerswerda und Neschwitz, malerische Dörfer und Kleinstädte. Badeseen laden an heißen Sommertagen zum Verweilen ein. Gut ausgestattete Campingplätze ermöglichen Übernachtungen in natürlicher Umgebung. Zwischen Kromlau und Bad Muskau lädt als Freizeitknüller die „Muskauer Waldeisenbahn" zu einer gemütlichen Fahrt als Verschnaufpause ein. Die zu bewältigenden Steigungen entlang der Route halten sich in Grenzen. Über weite Strecken führt der Radweg durch ebene bzw. leicht hüglige Landschaften. Der Ausbau des Radweges ist gut, jedoch verläuft die Route streckenweise auch auf unbefestigten Wegen, Straßen Mitnutzungen sind die Ausnahme.

[Text: Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH]

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Interaktive Karte des Froschradweges und der weiteren Routen der Region:

http://www.radwandern-oberlausitz.de/uebersichtskarte.asp?actID=5 

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Weitere Informationen:

http://www.radwandern-oberlausitz.de/radwege/fern_froschradweg.asp

http://www.spreeradweg.de/seiten/froschweg.html

http://www.radreise-wiki.de/Froschradweg