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Historische Beschreibungen von Hoyerswerda

Historische Beschreibungen von Hoyerswerda

Alexander Walther

Historische Beschreibungen von Hoyerswerda

"Hoyerswerda / oder Hewerswerda.

In der Ober-Laußnitz / Stättlein / Schloß / vnd ziemblich grosse darzu gehörige Herrschafft. Gerardus Mercator setzet dieses Stättlein an die Spree; aber Bartholomaeus Scultetus, ein Laußnitzer von Gorlitz / an die Ilster / oder Elster. Nehel sagt am 283. Blat / gehöre denen von Ponickau / zu / namblich im Jahr 1641. vmbs Jahr 1610. schrieben sich die Herren von Promnitz davon. An. 1643. setzet die Meißnische Klagschrifft diesen Nahmen auch vnter die Chur-Sächsische abgebrante Stätt; vielleicht darumb / weilen der Zeit Laußnitz dem Herren Churfürsten zu Sachsen erblich gehörig ist. Es wird aber die Brunst vielleicht Anno 1631. geschehen seyn / als die Keyserischen Guben / Damme / Greissen / Gubenforst / Spremberg / vnd dieses Hoyerswerda / in der Laußnitz / ruinirt / vnnd zum theil verbrandt haben; wie in der Frühlings Relation deß Jahrs 1632. stehet."

Merian Matthäus (Hrsg.), Martin Zeiller, Topographia Superioris Saxoniae, Frankfurt a. Main 1650, S. 105.

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"Hoyerswerda, Hoherswerda, Howerswerda, Heuerswerda, auf Wendisch Wojereze, Worieze, Lat. Herois Werda, Hoërsvverdum, Hoersvverd, eine Stadt, Schloß und Herrschaft in der Ober-Lausitz und dem Budißinischen Creiße, an der Nieder-Lausitzischen Grentze, 8. Meilen von Görlitz, 2. von Camentz, und 2. von Bautzen gelegen. Den Namen soll sie von Graf Hoyer von Mannsfeld haben, weil dieser ehemahls einen Strich Landes in der Ober-Lausitz besessen; Die Böhmischen Scribenten aber deriuriren ihn von Hovera, Hertzogs Iarmiri von Böhmen Oberr-Jäger-Meister, der seinen Herrn aus der Todes-Gefahr erretten helffen, deswegen er zum Freyherrn von dem Duba vonm Kayser Henrico II. gemacht, auch diesem Geschlecht der Strich hiesiger Orten eingeräumet worden sey. Andere, die es Hewers- oder Heuerswerda schreiben, leiten den Namen her von denen Berg-Häuern, die ehemals da herum nach Eisen-Steinen gegraben hätten. Vor Zeiten ist es eine berühmte Land-Feste gewesen, über deren Eroberung die gesammten 6. Städte an. 1467. fast Jahr und Tag zubringen müssen. [...] Heute zu Tage ist es eine unter einem starcken Schlosse liegende Stadt von 300. Häusern und drüber. An. 1357. soll sie vom Kayser Carolo IV. an die Cammer seyn erkauffet Worden. [...]"

Johann Jeinrich Zedler (Hrsg.), Hoyerswerda, Hoherswerda, Howerswerda, Heuerswerda, in: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Band 13 (1739), Spalten 1031-1032.

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"Hoyerswerda, eine Stadt, Schloß und Standesherrschaft an der schwarzen Elster. Sie kam nach vielen Veränderungen der Herren an Kurfürst Johann Georgen den I durch Kauf, und ward von Johann Georgen den III zur Kammer geschlagen. Endlich ward sie an die Fürstinn Ursel Katharina von Lubomirsky verkauft. Die Einwohner sind deutscher und wendischer Abkunft, weswegen auch in der Pfarrkirche deutsch und wendisch gepredigt wird. Die Stadt hat den Brauurbar und einen Grenzzoll."

Vollständige geographische Beschreibung zu einem Atlante Saxonico. Darinnen Alle Karten der Kur- und Fürstlichen Sächsischen Länder nach ihren Kreisen und Aemtern enthalten sind: Nebst einem kurzen Auszuge der Kur- und Fürstlichen Sächsischen Historie, Amsterdam/Leipzig 1751, S. 246f