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Arno Pielenz
Kennst du Heinrich von Kleist?

"... mein Leben, das allerqualvollste, das ein Mensch je geführt hat." So schrieb Heinrich von Kleist an eine seinem Herzen nahe stehende Verwandte wenige Stunden, bevor er sich mit seiner Todesgefährtin am Wannsee erschoss.

Projekt KRABAT-Mühle Schwarzkollm

Projekt KRABAT-Mühle Schwarzkollm

Projekt KRABAT-Mühle Schwarzkollm

Die Idee des Baus der Krabatmühle ist mit den ersten Besuchern aus den alten Bundesländern Anfang der 90er Jahre geboren worden, die damals schon „Auf Krabat's Spuren" wandelten.

Im Jahr 2000 hat der Heimatverein und der Ortschaftsrat Schwarzkollm das Thema erneut aufgenommen. Beflügelt wurde diese Idee als bekannt wurde, dass eine Filmgesellschaft den Krabat-Stoff zu einem Kinofilm verfilmen wollte. Später stellte sich heraus, dass der Film in Rumänien gedreht werden soll und nicht wie ursprünglich geplant in Schwarzkollm. Nach mehreren ergebnislosen Anläufen hat sich im März 2005 der Förderverein „Krabatmühle Schwarzkollm" e.V. gegründet. Ziel war es die Vision der KRABAT-Mühle Schwarzkollm Wirklichkeit werden zu lassen.

Der 10. Juli 2006 war ein historisches Datum für Schwarzkollm und ganz besonders für den Verein. In Sichtweite der originalen „Schwarzen Mühle" wurde gemeinsam mit den freireisenden Wandergesellen Deutschlands der Grundstein für das erste Gebäude - das Gesindehaus - auf einer grünen Wiese gelegt. Auf einer sogenannten Sommerbaustelle der freireisenden Wandergesellen errichteten über 100 Wandergesellen, freiwillige Helfer und Bürger neben dem Gesindehaus den Laubengang.

Am 8. Oktober 2008 erlebte Hoyerswerda und Schwarzkollm die große Premiere des Kinofilms Krabat. Zahlreiche Schauspieler wie Daniel Brühl, Paula Kalenberg, David Kross sowie der Regisseur Marco Kreuzpaintner waren zu Gast. Mehr als 1,6 Millionen Besucher konnten die Verfilmung des Buches von Otfried Preußler voller Spannung in den deutschen Kinos erleben. Durch den Film erlangte das Projekt in Schwarzkollm eine unheimliche Bekanntheit.

Seid diesem Tag ist im Koselbruch nichts mehr so wie es war. Es wird gebaut, täglich werden mehr Besucher empfangen, es werden Feste gefeiert und die Region erlebt ein Auferstehen. Im vergangen Jahr konnte wir mehrere tausend Besucher begrüßen. In diesem Jahr haben wir jetzt schon die Anzahl an Besucher vom vergangenen Jahr übertroffen. Das zeigt uns als Verein, dass dieses Projekt eine überregionale Strahlung besitzt, obwohl es bisher nur eine Baustelle ist.

Auf diesem Bild sehen Sie den Lageplan mit der Anordnung der einzelnen Gebäude und den aktuellen Stand der Bauarbeiten.

Das Gesindehaus, das von den freireisenden Wandergesellen bewohnt wird, ist vollständig fertig gestellt ebenso der Laubengang mit dem Turm des Müllers indem der Schwarze Müller den Besuchern, aber vor allem den Kindern die KRABAT-Sage näher bringt. Die schwarze Kammer im Turm ist mit originalen Requisiten aus dem Film ausgestaltet worden.

Aktuell wird fleißig an der Schwarzen Mühle mit Mühlenturm - dem Herzstück - der Krabatsage gefeilt. Originale Requisiten aus dem Kinofilm Krabat werden sich in der Mühle wiederfinden. Am Turm ragt das große Wasserrad, das die Mühle in Bewegung setzt. Die Schwarze Mühle ist nahezu fertiggestellt, derzeit wird noch am Erlebnischarakter der Mühle gefeilt. Mit dem Einbau und der offiziellen Einweihung der Mühlentechnik am Deutschen Mühlentag 2011 wird das Ensemble „Schwarze Mühle" komplettiert. Denn was ist eine Mühle ohne eine klappernde Mühlentechnik?

Das Haus des Müllers und der Toilettenanlage wurden 2010/2011 bereits gerichtet und es wird täglich am Innenausbau der Gebäude geabreitet. Ein Teil der Finanzierung erfolgt über das sächsische Kultusministerium.

Im Zauberwald entsteht ein Erlebnispfad für Besucher, der verschiedene Schlüsselszenen aus der Krabatsage (Wüste Plan, Bäumel‘s Tod u.v.m.) darstellt. Die Sage spielte nicht nur in der Mühle. Der Weg soll die Besucher unmittelbar an der historischen Mühlenscheune vorbei führen. Schon jetzt können die Besucher durch die naturnahe Wiesen und Wälder spazieren gehen.

Ein denkmalgeschütztes Wohnhaus aus Dubring wird als Trachtenhaus zur Ausstellung und Darstellung der Trachten, der Lebensweise, den Bräuchen und Sitten der Hoyerswerdaer Sorben genutzt werden. Der Rückbau und der Transport der Scheune nach Schwarzkollm wurde im Frühjahr 2011 abgeschlossen. Nach gesicherter Finanzierung soll der Aufbau im Sommer 2012 beginnen.

Mit der äußeren Erschließung des Erlebnishofes KRABAT-Mühle Schwarzkollm wird ein Parkplatz für ca. 80 PKWs, 2 Busstellplätze gebaut werden, ausserdem wird die Zuwegung der Straße mit Ausweichstellen erneuert und es werden Medien bereitgestellt. Die Finanzierung erfolgt über den Zweckverband Elstertal in Zusammenarbeit mit der Stadt Hoyerswerda. Am 30. Juni 2011 fand die offizielle Freigabe statt.

Seid gut 1 ½ Jahren liegt eine 400 Jahre alte Scheune aus Sollschwitz an der KRABATMühle, die wartet aufgebaut zu werden. Die Mühlenscheune soll zur Betreuung größerer Besuchergruppen genutzt werden aber auch für Veranstaltungen wie einem Bauernmarkt, für sorbische Hochzeiten, Puppentheater,... . Im Sommer diesen Jahres wird der Bau beginnen. Die Fertigstellung des gesamten Ensembles wird noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Das Vorhaben wird ausschließlich aus Spenden und Fördergeldern finanziert und mit Hilfe von freiwilligen Helfern, den Schwarzkollmer Bürgern, dem 2. Arbeitsmarkt und den freireisenden Wandergesellen Deutschlands umgesetzt.

Wir wollen ein touristisches Highlight im Lausitzer Seenland und der Krabat-Region schaffen, welches weithin ausstrahlt und die spannende und wunderschöne Region bekannter macht.

Sie soll in der Region einen erheblichen Beitrag zur Wiederbelebung ihrer eigenen und ursprünglichen Identität leisten. Schon jetzt besuchen mehrere Tausend Gäste die Mühle in Schwarzkollm im Koselbruch.

Kommen Sie nach Schwarzkollm und lassen Sie sich verzaubern!

Texte und Bilder wurden zur Verfügung gestellt vom Krabatmühle-Schwarzkollm e.V., Koselbruch 22, 02977 Hoyerswerda OT Schwarzkollm